Die wörtliche Übersetzung für Charco aus dem Spanischen lautet Pfütze. “Meerwasserpooldings”, ist die viel treffendere Bezeichnung und stammt von unserem Freund Florian.

Charcos sind Vertiefungen im schwarzen Vulkangestein der Küste, die durch Spritzwasser oder Wellen mit Meerwasser aufgefüllt werden. So entstehen Wasserbecken, die vor allem an der Nordküste Teneriffas zahlreich und in allen Größen zu finden sind.

Charcos sind Naturpools

Einige Charcos werden als Naturschwimmbecken genutzt. Der Vorteil auf einem Bild: Vor Brandung und Meeresströmung geschützt, kannst du dich in einem Charco ganz entspannt treiben lassen, während ein paar Meter weiter das Meer hör- und sichtbar tobt.

Bei starkem Wellengang jedoch, auch wenn es noch so verlockend ist,  solltest du trotzdem auf das Baden in einem Charco verzichten. Die Wellen aus dem Naturpool könnten dich in das offene Meer reißen. Weitere Infos findest du in unserem Beitrag Baden auf Teneriffa: so schwimmst du sicher im Atlantik.

Naturpool_Teneriffa

Charcos: immer Spannendes zu entdecken 

Charcos sind aber vor allem Heimat und Zufluchtsort für viele Tierarten. In den Gezeitenbecken tummeln sich unter anderem verschiedene Fischarten, Krebstierchen und Seeigel. Und an den Lavafelsen, die aus dem Wasser ragen, wirst du mit Sicherheit die Rote Klippenkrabbe sehn. Es gibt also viel zu entdecken, am Charco de Los Chochos in Los Silos zum Beispiel:

Besonders viele Charcos gibt es bei einem Spaziergang an der Küste rund um Los Silos zu entdecken: Größere Naturpools, in denen du plantschen und schwimmen kann. Bei diesen erleichtert häufig eine Treppe den Zugang und sie werden von Einheimischen und Touristen gleichermaßen gern genutzt.

Und dann gibt es noch die kleinen Charcos und die Versteckten, für die man erst über Vulkangestein klettern muss, um sie zu entdecken.