Masca – vermutlich das schönste Bergdorf von Teneriffa. Kleine Häuser auf einem Bergkamm, daneben die steilen Klippen des Teno-Gebirge und natĂĽrlich die berĂĽhmte Mascaschlucht.

Zauberhaft sieht es hier aus. Und das liegt auch an den zahlreichen Kanarische Dattelpalmen (Phoenix canariensis), die zwischen den Häusern von Masca und in der direkten Umgebung wachsen.

Abbildung gespeichert von Cartográfica de Canarias S.A. (GRAFCAN).

Die Palmen kommen rund um Masca ganz natürlich vor – an den grundfeuchten Stellen der Barrancos (auf der Karte mit einem dunkelgrünen Stern markiert).

Zahlreiche Palmen sind angepflanzt. Allerdings nicht, weil sie so schön aussehen. Die gesamte Palme wurde früher vielfältig genutzt: Die Früchte sind theoretisch essbar, sollen aber nicht allzu gut schmecken. Deshalb wurden an das Vieh verfüttert. Aus den Palmwedel wurden Besen und Hüte gefertigt und die Stämme als Bienenstöcke verwendet.

Palmenhaine sind selten auf den Kanarischen Inseln

Auf den Kanarischen Inseln bedecken Palmenhaine heute eine Fläche von rund 3.200 Hektar. Die Kanarische Palme ist auf allen größeren Inseln verbreitet, auf El Hierro aber kommen sie offenbar nicht vor.

Kanarische Palmen kommen nur vereinzelt auf Teneriffa (Barranco del Cercado im Anaga, Masca und Los Silos) und La Palma (Mirca) vor, mit jeweils weniger als 50 ha. Auf Lanzarote sind sie, obwohl sie dort vorkommen (Haría und Máguez), nicht natürlich. Und auf Fuerteventura (fast 500 ha) wird der Großteils der Vorkommen (Gran Tarajal und Vega del Río Palmas) auf menschliche Aktivitäten zurückgeführt.

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