Aus einem exklusiven Reiseziel für wohlhabende Europäer entwickelte im Laufe der Zeit ein Tourismus, der heute zu den wichtigsten Motoren der kanarischen Wirtschaft zählt.

Teneriffa gehört seit einigen Jahren zu den meistbesuchten Reisezielen Europas. (Update: 2025 verzeichnete Teneriffa mit insgesamt rund 7,4 Millionen Besuchern einen neuen Touristenrekord). Gleichzeitig stehen bei vielen Menschen zunehmend Fragen im Raum wie:

  • Wie reise ich nachhaltiger?
  • Wie vermeidet man Overtourism?
  • Wer profitiert vom Tourismus? Und wer leidet darunter?
  • Wie kann ich eine Region respektvoller und bewusster erleben?
  • Wie unterstütze ich lokale Strukturen und die Menschen vor Ort?

Es gab eine Zeit, in der Reisen vor allem bedeutete: möglichst viel sehen. Mehr Geheimtipps, mehr Highlights, mehr Fotos, mehr Orte, mehr Länder.

Ich könnte wetten, jeder von uns kennt jemanden mit dieser Weltkarte zum freirubblen der besuchten Länder an der Wand. Und ich geb es zu: als Matthias von der Nachbar-Firma beim freitäglichen „wir läuten das Wochenende ein“-Bier erzählte, dass er jedes Jahr für zwei Wochen nach Mallorca in die gleiche Ferienwohnung reist, war das für mich überraschend und unvorstellbar. Ja, kann viel passieren in ein paar Jahren. Heute denke ich anders darüber 😉

Der Blick auf Urlaub und Reisen verändert sich allgemein. Viele Menschen wollen mehr als die Top-Sehenswürdigkeiten abhaken, sondern echte Atmosphäre und Erfahrungen vor Ort.

Teneriffa steht vor Veränderungen und krassen Herausforderungen. Und das betrifft sowohl Bewohner als auch Urlauber. Denn immer weiter steigende Besucherzahlen bringen Wohnungsdruck und Umweltprobleme, Wasserknappheit und Infrastrukturprobleme mit sich. Wer heute nach Teneriffa reist, bewegt sich deshalb immer auch diesen größeren Zusammenhängen. Wer meint, das geht einen alles nichts an, den verweisen wir gern auf die Abwasserprobleme und gesperrten Strände.

Das bedeutet nicht, dass dein Urlaub kompliziert werden muss. Aber vielleicht bewusster.

Schon kleine Entscheidungen können einen positiven Unterschied machen:

  • lokale Restaurants unterstützen
  • kleinere, von Einheimischen betriebene, Unterkünfte wählen (nicht die internationalen Ketten, die ihre Gewinne im Ausland versteuern)
  • Natur respektieren, Müll vermeiden etc.
  • regionale Produkte kaufen.

Teneriffa Tipps: zwischen Urlaub und Inselleben

Natürlich findest du bei uns die Klassiker …

  • praktische Hinweise und Tipps für deine Reiseplanung
  • Sehenswürdigkeiten und Ausflugstipps
  • Strände und Wanderungen

… aber wir möchten dir noch viel mehr Teneriffa zeigen:

das Lebensgefühl auf der Insel, die Menschen und ihre Kultur, aber auch die Herausforderungen, die der Tourismus mit sich bringt.

In unseren Artikeln greifen wir deshalb auch Themen auf wie:

  • nachhaltiges Reisen auf Teneriffa
  • Overtourism und Naturschutz
  • lokale Perspektiven
  • traditionelle Küche
  • ruhige Orte abseits des Massentourismus
  • kleine Unterkünfte, Familienprojekte und lokale Firmen
  • bewussten Konsum auf Reisen
  • und wir schreiben auch unsere Erfahrungen vom Leben & Arbeiten auf der Insel.

Warum das Ganze? Als Einladung, Teneriffa besser kennenzulernen! Weil nämlich Reiseziele oft genau dann ihren Zauber entfalten, wenn man nicht nur Sehenswürdigkeiten sammelt, sondern den Charakter eines Ortes versteht.

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